Sobald die Reichweite deiner Facebook-Kampagne steigt, kannst du die Effektivität deiner Facebook-Anzeigen beobachten und darauf reagieren. Es ist wichtig, die Leistung deiner Anzeigen stets im Auge zu behalten. Selbst gut performenden Anzeigen geht irgendwann die Puste aus.

Wir empfehlen dir, mehrere Anzeigengruppen für jede Seedshirt-Kampagne einzurichten. Mit neuen Anzeigengruppen kannst du neue Targeting-Strategien (z.B: Interessen, Verhalten etc.) anwenden. Auf der untersten Ebene kannst du dann die Anzeigen nach demografischen Merkmalen und dem Aussehen deiner Anzeigen differenzieren.

Analyse im Werbeanzeigenmanager

Bevor du mit der Analyse und Optimierung deiner Anzeige beginnst, warte ca. 500 Impressionen (deine Anzeige wurde 500 Mal geschaltet) ab.

Gehe in deinen Werbeanzeigenmanager und klicke auf die Kampagne, die du analysieren möchtest. Du befindest dich nun auf der Ebene der Werbeanzeigengruppen, wo die Anzeigengruppen nach Zielgruppen unterteilt sind und du das Budget anpassen kannst. Für die Analyse relevant ist die Ebene „Werbeanzeigengruppen“ und „Werbeanzeigen“.

Hier musst du die Leistung deiner Werbeanzeigengruppe im Hinblick auf deine Ziele analysieren, indem du dir insbesondere die Spalten „Kosten“, „Ergebnisse“ und „Interaktionen“ genauer anguckst.

1 Facebook-Monitoring

Editiere deine Spalten unter „Spalten anpassen“, um mehr interessante Kennziffern zu erhalten.

2 Facebook-Monitoring

Nutze „Aufschlüsselung“, um die Kennziffern weiter z.B. nach demografischen Merkmalen zu differenzieren. Auch die Übersichten zu „Leistung“ und „Zielgruppe“ helfen dir.

3 Facebook-Monitoring

Setze dich auf jeden Fall mit dem Werbeanzeigenmanager intensiv auseinander und probiere aus, was du alles analysieren kannst.

Hinweis
Alternativ kannst du mit dem Chrome-Browser auch den „Power Editor“ nutzen.

Wichtige Indikatoren für den Erfolg deiner Kampagne

Klickrate (CTR): Zeigt dir an wie viele Leute, die deine Anzeige gesehen haben, tatsächlich auch drauf klicken. Ein sehr guter CTR-Wert liegt bei annähernd 10 %. Ist deine CTR gering, könnte das darauf hindeuten, dass deine Anzeige nicht deutlich genug ist oder du deine Zielgruppe nicht spezifisch genug gewählt hast. Hast du dennoch viele Beitragsinteraktionen, solltest du dein T-Shirt Design anpassen.

Webseitenklicks: Die Anzahl der Webseitenklicks zeigt dir an, wie viele Leute dem Link deiner Facebook-Anzeige auf deine Kampagnenseite gefolgt sind. Der Link im Text deiner PPE-Anzeige muss deutlich sichtbar sein. Logischerweise gilt: je höher der Wert, desto besser.

Kosten pro Beitragsinteraktion (CPE): Wie viel Geld gibst du pro Klick, Like, Share oder Kommentar aus? Liegen deine Kosten unter 15 cent ist alles in Ordnung. Gute Anzeigen und Shirts schaffen es aber auch auf niedrigere einstellige Werte.

Ausgegebener Beitrag: Halte auch diesen Wert stets im Blick und nutze ihn zur Berrechnung des Return on Investment (ROI). Stimmt das Vehältnis von Werbekosten und Verkäufen bzw. Profit?

Kaufbestätigungen: Hast du für deine Kampagne einen Conversion-Pixel eingebunden, zeigt dir diese Zahl, wie viele Bestellungen aufgrund dieser einen Werbeanzeige aufgegeben wurden. Alternativ wirf einfach einen Blick auf deine Sales in deinem Profil. Allerdings kannst du diese dann nicht einer spezifischen Werbeanzeige zuordnen.

Alle genannten Kennzahlen findest du unter „Spalten: Leistung und Klicks“, sowie „Spalten Anpassen“ und „Handlungen“.

4 Facebook-Monitoring

Hinweis
Die Facebook-Daten zur Leistungs- bzw. Conversion-Messung sind nicht immer 100% zuverlässig. Wenn z.B. jemand über einen Share eines Freundes auf deine Anzeige klickt und einen Kauf getätigt hat, kann es sein, dass diese Conversion nicht gemessen wird.

Erhöhe deine Reichweite

Gerade wenn du dein Budget erhöht hast, wirst du rasch an dem Punkt ankommen, bei dem die Performance deiner Anzeigen sinkt. Das liegt vor allem daran, dass ein Großteil deiner anvisierten Zielgruppe deine Facebook-Anzeige bereits einmal oder sogar mehrere Male gesehen hat. Zwei weitere Kennziffern solltest du daher im Auge behalten.

Reichweite: Die Reichweite zeigt dir die Anzahl an verschiedenen Personen, die deine Werbeanzeige bereits gesehen haben. Wenn 60 % – 70 % der Personen einer bestimmten Zielgruppe deine Facebook-Anzeige schon gesehen haben, wird diese wahrscheinlich keinen Effekt mehr haben.

Frequenz: Die Frequenz gibt dir an, wie oft eine Werbeanzeige einer einzelnen Person durchschnittlich geschaltet wurde. Die Kennzahl findest du auf Ebene der Werbeanzeigengruppe und kannst du unter der Spalte „Auslieferung“ betrachten. Sie sollte nicht den Wert von 1,75 übersteigen.

5 Facebook-Monitoring

Du kannst nun versuchen, Personen mit „breiterem“, relevanten Interessen zu targeten oder entfernst einige Filter z.B. bei den demografischen Angaben deiner Werbeanzeigengruppe, um deine potenzielle Reichweite zu steigern.

Demografische Optimierung deiner Anzeige

Gehe in den Werbeanzeigenmanager und wähle eine Werbeanzeigengruppe in einer Facebook-Kampagne, die du optimieren möchtest.

Im Abschnitt „Zielgruppe“ musst du nun die demografischen Merkmale deiner Zielgruppe identifizieren, und die Cluster identifizieren, die am besten konvertieren bzw. am meisten auf die Anzeige klicken und die geringsten Kosten pro Beitragsinteraktion verursachen.

Unter „Aufschlüsselung“ kannst du deine Zielgruppe zusätzlich für alle Kennziffern nach Geschlecht und Alter oder weiteren demografischen Merkmalen aufschlüsseln. Weitere interessante Kennziffern kannst du unter “Spalte anpassen“ hinzufügen. Wähle unter „Interaktionen“ „Seitenbeitrag geteilt“, wenn du z.B. die Anzahl der Shares ansehen möchtest.

Hast du nun die lukrativsten Cluster deiner Zielgruppe identifiziert, passe deine Werbeanzeige(n) an und fokussiere dein Budget auf eben diese Gruppen. Erzeuge auf der untersten Ebene eine „(ähnliche) Werbeanzeige“ mit den für optimal befundenen demografischen Zielgruppenmerkmalen (die Interessen bleiben gleich! Für eine Änderung der Interessen müsstest du eine Ebene darüber eine neue „Werbeanzeigengruppe erstellen“).

WICHTIG
Auch nachdem du dein Werbebudget erhöht hast und/oder deine Reichweite gesteigert hast, solltest du das Monitoring deiner Anzeigen nicht vernachlässigen, um rechtzeitig gegensteuern zu können, falls die Performance sinkt!